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Austernsafari im Limfjord

Die Austernsafari im Limfjord – ein spannender Blick über den Tellerrand

Austern gibt es schon seit circa 250 Millionen Jahren auf dieser Erde. Seit ungefähr 125.000 Jahren – also ebenfalls schon sehr lang - werden sie von Menschen verspeist.

Austern gehören zu der Familie der Muscheln und sind an Felsen von flachen Tidengewässern zu finden. Ihre Aufgabe in der Natur besteht darin, das Küstenwasser zu filtrieren.

Sie schaffen dabei bis zu 240 Liter am Tag. Zudem dienen sie anderen Meeresbewohnern als Futter. Der Mensch sieht Austern längst als kulinarische Spezialität an. In Restaurants sind sie meist teuer, aber in Dänemark gibt es eine kostengünstige Variante mit Spaßfaktor, die dabei hilft, die Austern auf besondere Weise zu genießen.

Im Limfjord in Dänemark haben die Touristen und Einheimischen die Möglichkeit, den Weg der Auster aus dem Meer bis auf den Teller live mitzuverfolgen. Beim Limfjord handelt es sich um einen lang gestreckten Sund, der zwischen der Halbinsel Jütland und der Insel Vendsyssel-Thy liegt. Das dazugehörige Gewässer ist 1.500 km² groß. Es verbindet die Nordsee vor Agger und Thyborøn westlich mit dem Kattegat vor Hals im Osten.

Nicht nur viele Einheimische, sondern auch Urlauber, die hier in der Nähe in einer Ferienwohnung wohnen, sind gut beraten, sich ein wenig genauer mit der Austernsafari als besondere Form der Freizeitbeschäftigung auseinanderzusetzen.

Video: Nordjütland - Urlaub in Dänemark | WDR Reisen

Die Vorbereitung – was braucht es eigentlich alles für eine Austernsafari?

Um an einer Austernsafari teilnehmen zu können, braucht es ein wenig Vorbereitung, damit die Freude am Abenteuer nicht durch Kleinigkeiten getrübt wird.

Als erstes ist es wichtig, zu beachten, dass sich eine komplette Austernsafari im Limfjord in der Regel über drei Tage erstreckt.

Genau diese Zeit sollte – zum Beispiel im Rahmen eines Urlaubs – natürlich stressfrei eingeplant werden. Zudem ist es wichtig, die Kleidung an das Wetter anzupassen. An Regentagen empfiehlt sich entsprechend wasserfeste Kleidung und an sonnig heißen Tagen ein Shirt und Sonnenschutz. Sicherheitshalber kann selbstverständlich auch auf die Vorteile von Wechselsachen gesetzt werden.

Wer möchte, kann seine Vorfreude steigern, indem er sich im Vorfeld über alles rund ums Thema Austern Fangen informiert, um sich ein solides Grundwissen anzueignen.

Spaß bei der Austernsafari

Wer an einer Austernsafari im Limfjord teilnehmen möchte, muss sich vorab anmelden. An einem Treffpunkt treffen Guide und Gruppe dann aufeinander.

Die Touren werden auf Dänisch und in Englisch angeboten. Wichtiges Equipment für die Austernsuche wird von den Betreibern gestellt. Hierzu gehören Watthosen, Vannikikkert (Trichter), Kescher, Eimer und Austernmesser.

Nachdem die Gruppe ausgestattet wurde, kann das Abenteuer auch schon beginnen. Während der Suche erklärt der Guide die wichtigsten Grundlagen.

Er zeigt auf, anhand welcher Punkte frische Austern erkannt werden und erläutert die verschiedenen Austernarten.

Anschließend darf dann selbst der Kescher geschwungen werden. Dank der hilfreichen Tipps der Guides dauert es sicherlich nicht lange bis sich das erste Erfolgserlebnis einstellt.
Und Vorsicht! Auf Alleingänge bei der Suche nach Austern ist zu verzichten! Der Naturkundeführer der Safari ist der ideale Begleiter für ein solches Unterfangen. Das Wattenmeer ist gefährlich und unbeaufsichtigte Wanderungen endeten in der Vergangenheit leider häufig tödlich.

Wenn genug Austern gesammelt wurden geht es zurück zum Strand, um die frisch gefangenen Austern zuzubereiten.

Schnell wird klar: es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, den Geschmack einer Auster auf kulinarisch ansprechende Weise zu betonen. Neben der klassischen Zubereitung mit Zitronensaft können Austern auch mit Käse und Schinken auf den Grill gelegt werden.
Zu guter Letzt erhalten die Teilnehmer der Austernsafari noch ein ganz besonderes Andenken. Denn: das benutzte Austernmesser und der Eimer können im Anschluss behalten werden.

Der passende Zeitpunkt für eine Austernsafari und weitere hilfreiche Infos

Austernsafaris finden selbstverständlich nur zur Austernsaison statt. Es ist dementsprechend nicht möglich, die Schalenweichtiere das gesamte Jahr über zu fangen.

Die Regel zum Austernfang besagt, dass an allen Monaten die auf „R“ enden Austern gefangen und gegessen werden können.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Saison im September beginnt und im April endet. Der Grund dafür, weshalb die Austern nicht im Sommer gefangen werden können, liegt übrigens in der Wassertemperatur. Austern filtern – wie bereits erwähnt - das Wasser und demnach gelangen unter anderem auch – unter bestimmten Grundvoraussetzungen - giftige Algen in ihren Organismus.

Je wärmer das Wasser ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Austern giftige Algen enthalten. Genau das macht die Auster nicht nur ungenießbar, sondern auch gefährlich für den menschlichen Körper.

Erbrechen, Durchfall und Fieber sind die häufigsten Reaktionen auf verdorbene Austern. Umso wichtiger ist es, einen erfahrenen Guide an der Seite zu haben, der auf diese und viele weitere Themen aufmerksam macht. Er weiß nicht nur, wo nach den köstlichen Weichtieren gesucht werden sollte, sondern kann auch erkennen, ob die betreffenden Exemplare zum Verzehr geeignet sind oder nicht.

Die Safari eignet sich übrigens für Anfänger und Experten. Viele Dänen nehmen regelmäßig an den Touren teil, um frische Austern auf den heimischen Tisch zu bringen. Egal, ob allein, mit Freunden oder sogar als tolle Abwechslung im Rahmen eines Junggesellenabschieds: hier kommt so gut wie jeder Fan der dänischen Natur auf seine Kosten.

Wer die Schalentiere noch nie gegessen hat und sie probieren möchte, findet in der Safari die passende Gelegenheit.

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