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Dänemark mit kleinem Budget: Das sind die wichtigsten Tipps

Deutschlands nördliche Nachbarn sind nicht unbedingt dafür bekannt, dass dort alles supergünstig ist. Immerhin sind viele Verbrauchsgüter im EU-weiten Vergleich in Dänemark rund 40 Prozent teurer, was unter anderem an der hohen Mehrwertsteuer liegt. Da kommen im Rahmen einer Urlaubsreise schon ein paar Kronen zusammen. Allerdings bedeutet das nicht, dass Sie nicht auch einen Urlaub mit kleinem Budget dorthin planen können. Dabei sollten Sie jedoch ein paar wichtige Punkte beachten, die wir als Tipps für Sie zusammengefasst haben.

Städtetrips begrenzen

Der Besuch von Großstädten kostet eine Menge Geld. Bestes Beispiel ist natürlich Kopenhagen. Die dänische Hauptstadt ist zwar wunderschön, jung und hip, allerdings ist sie auch teuer. Im internationalen Vergleich belegt sie Rang sieben der teuersten Städte.

Wenn Sie also planen, eine der dänischen Metropolen zu besuchen, sollte es bei einem Tagesausflug dorthin bleiben. Dort während der Reise zu wohnen, kann zwar schön und praktisch sein. Allerdings sprengen die Hotels und andere Unterkünfte in den Städten oft das Budget.

Sind Sie in der Stadt tagsüber unterwegs, ist vor allem die Verpflegung teuer. Am besten bereiten Sie sich ein Doggy-Bag für den Tag vor. Wenn Sie doch im Restaurant essen möchten, meiden Sie allzu touristische Plätze. Gehen Sie lieber ein paar Seitenstraßen weiter und essen Sie dort. Das Essen ist oft besser und vor allem günstiger.

Last-Minute-Angebote oder Nebensaison bei Ferienhäusern nutzen

Häufig gibt es abseits der Hauptsaison Angebote, die nur einen Bruchteil der eigentlichen Kosten ausmachen. Grund hierfür sind leerstehende Unterkünfte, die deren Betreiber auch in der Nebensaison belegen möchten. Im Herbst und im Winter sind die Unterkünfte meist am günstigsten.

Gleiches gilt für Last-Minute-Angebote. Oft gibt es in der Hauptsaison bei den verschiedensten Unterkünften noch Restposten, die die Reiseveranstalter günstig anbieten. Dabei ist dann doch etwas mehr Flexibilität bei der Wahl des genauen Reiseziels gefragt.

Vor allem die Betreiber von Ferienhäusern haben günstige Nebensaison- und Last-Minute-Angebote. Bis zu 25 Prozent lassen sich bei den Angeboten sparen.

Der Vorteil von Ferienhäusern ist außerdem, dass sie im Vergleich zu Hotels günstiger sind und mehr Platz bieten. Gleichzeitig bieten sie mehr Flexibilität, weil Sie sich zum Beispiel nicht an Frühstückszeiten oder Sperrstunden halten müssen. Zudem ist der Aufenthalt in Ferienhäusern oder Ferienwohnungen meist nachhaltiger.

Nicht nur auswärts essen

Falls Sie im Ferienhaus unterkommen, haben Sie außerdem den Vorteil, dass Sie sich selbst versorgen können. Sie müssen also nicht immer nur im Hotel oder im Restaurant essen, sondern, können an manchen Tagen einfach selbst kochen.

Zum Einkaufen gehen Sie dabei am besten in die Diskounter in Dänemark. Sie bieten im Gegensatz zu herkömmlichen Diskountern besonders günstige Lebensmittel. Ähnlich wie in Deutschland gibt es in Dänemark Läden wie Aldi, Lidl oder Netto.

Die Basics an Lebensmitteln können Sie direkt aus Deutschland mitbringen. Dafür eignen sich vor allem nicht verderbliche trockene Lebensmittel.

Wenn Sie, statt ins Restaurant zu gehen, häufiger selbst kochen, können Sie während Ihrer Reise eine Menge Geld sparen. Ein Picknick draußen kann ebenfalls eine tolle Idee sein, um zu genießen und dennoch Geld zu sparen.

Günstige Verkehrsmittel

Ein Mietwagen in Dänemark kann teuer werden. Sinnvoller ist es, wenn Sie sich auf die öffentlichen Verkehrsmittel konzentrieren. Dazu lohnt es sich die sogenannte Rejsekort anzuschaffen. Die lässt sich online immer wieder aufladen, je nachdem wie oft Sie die öffentlichen Verkehrsmittel, wie Busse und Bahnen, nutzen.

Dänemark ist eindeutig ein Fahrradland.Kopenhagen belegt sogar den ersten Platz, was Fahrradfreundlichkeit angeht. An vielen Ecken lassen sich Fahrräder und E-Bikes ganz einfach mieten, und zwar nicht nur, um von A nach B zu kommen, sondern auch, um aktiv zu sein.

Dänemark hat eine unglaublich schöne und abwechslungsreiche Landschaft, mit dem Wattenmeer, seinen Dünen, Wäldern, kleinen Inseln und Fjorden. Anders als ein Besuch in einem Restaurant oder andere Unternehmungen, ist ein Ausflug in die Natur völlig kostenlos.

Wie wäre es beispielsweise mit einer mehrtägigen Wanderung? Durch Dänemark führen beispielsweise die europäischen Fernwanderwege E1 und E6. Falls Sie doch lieber auf zwei Rädern statt auf zwei Beinen unterwegs sind, bietet das Land eine Vielzahl beschaulicher Radfernwege. An möglichen Aktivitäten in der Natur wird es bestimmt nicht mangeln.

Museen sind für Kinder gratis

Eine Art von Ausflug, die ebenfalls schonender für den Geldbeutel ist, ist der Besuch von Museen. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre kommen in Dänemark sehr häufig gratis rein. Das ist dann der Fall, wenn es sich um ein staatlich anerkanntes Museum handelt.

Das geht auf einen Gesetzesbeschluss aus dem Jahr 2006 zurück. Kinder sollen freien Zugang zum dänischen Kulturerbe haben können. Dafür werden die Museen im Gegenzug staatlich gefördert. Manchmal bieten auch nicht-staatliche Museen freien Eintritt an. Vergünstigt ist er für Kinder in jedem Fall.

Fazit:
Ein Urlaub in Dänemark muss nicht unbedingt viel kosten. Mit unseren Tipps schaffen Sie es, dass Sie mit Ihrem Budget den Rahmen nicht sprengen und gleichzeitig bei Ihrem Urlaub auf nichts verzichten müssen.

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