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Dänische Butterplätzchen – Vanille, Butter und ganz viel Liebe

Nicht nur zur Weihnachtszeit gelten Butterplätzchen als köstliche Snacks für zwischendurch. Vor allem mit Hinblick auf die dänische Variante dieses Gebäcks sind sich viele einig: sie kann, darf und sollte das ganze Jahr über genossen werden.

Wer möchte, kann die klassische Variante backen oder seiner Fantasie mit Hinblick auf kreative Variationen freien Lauf lassen. Auch wenn die Dänen ihre Butterplätzchen weitestgehend ohne viel „Schnick Schnack“ lieben, darf natürlich auch dekoriert werden.

Unter anderem - auch wegen der vergleichsweise einfachen Herstellung - werden die Plätzchen auch gerne von Kindern gebacken.

Die Hauptzutat ist meist auch der Namensgeber für die Plätzchensorte. In Dänemark wird die Zubereitung regelmäßig zelebriert, indem beim Backen traditionelle Weihnachtslieder gespielt werden.

Hierzulande wurde das Backen der Butterplätzen immer beliebter, als unter anderem auch der Genuss von Kaffee, Tee und Kakao zum Trend wurde. Etwa seit dem 18. Jahrhundert werden zu Kaffeekränzchen Gebäckstücke, mittlerweile eben auch die Dänischen Butterkekse, gereicht. Damals handelte es sich übrigens hierbei noch um ein Luxusgut, da Zucker sehr teuer war.

Dank der heimischen Zuckerrübe konnten jedoch auch bald ärmere Menschen Plätzchen herstellen. Heutzutage reicht ein Gang in den Supermarkt, um alle Zutaten zu erhalten bzw. wahlweise oft die fertige Variante der dänischen Butterplätzchen zu kaufen.

Auch im Urlaub ein echter Leckerbissen!

Viele Dänemarkfans lieben – gerade im Urlaub – das besondere Flair, das sich mit den bekannten Keksen verbinden lässt. Und: da moderne Ferienhäuser selbstverständlich in der Regel unter anderem auch mit einem Backofen ausgestattet sind, spricht natürlich nichts dagegen, die Plätzchen an einem gemütlichen Abend nachzubacken.

Rezepte und abgewandelte Kreationen finden sich mittlerweile zuhauf im Internet. Und: wer auch schon unterwegs, zum Beispiel bei der Fahrt in den Dänemarkurlaub, nicht auf seinen authentischen Snack für zwischendurch verzichten möchte, kann sich auch – wie im vorherigen Abschnitt erwähnt – die fertige Variante aus dem Supermarkt sichern… oder ganz einfach etwas vorbacken.

Video: Dänische Butterkekse - Das perfekte Kaffeegebäck

Das „Erfolgsrezept“: der Teig!

Um klassische Butterplätzchen nach dänischer Art zu backen, braucht es spannenderweise nur wenige Zutaten. Butter, Zucker, etwas Salz, eine Vanilleschote, ein Ei und Mehl reichen schon aus, um die authentische Leckerei zu zaubern.  

Die Zutaten werden zu einem Teig zusammengerührt und anschießend mindestens für eine halbe Stunde in den Kühlschrank gestellt. Danach kann der Teig weiterverarbeitet werden.

Viele Dänen schwören darauf, die weiche Butter in kleinen Stücken langsam mit dem Teig zu vermengen.

Ungeduldige Bäcker können die Butter auch in einem Topf schmelzen. Der Teig ist anschließend etwas ölig, aber lässt sich – nachdem er abgekühlt ist – eigentlich genauso gut verarbeiten.

Das Endprodukt? Ein klassischer Mürbeteig mit einer langen Tradition.

Zusatztipp: wer auch, jedoch nicht nur, die klassischen, dänischen Butterplätzchen backen möchte, kann einen Teil des Teiges abzweigen und noch ein wenig weiter „experimentieren“. Mit ein wenig Zimt und braunem statt weißem Zucker entstehen so schnell die klassischen Spekulatiusplätzchen. Mit einer Zugabe von ein wenig gemahlenen Haselnüssen erhält der Bäcker den idealen Teig für Spritzgebäck.

Vegane dänische Plätzchen? Kein Problem!

Keine Sorge! Wer komplett auf tierische Produkte verzichten möchte, kann die Eier weglassen und Margarine anstatt Butter verwenden.

Für vegane Plätzchen gilt jedoch, dass der Teig am besten schon während der Zubereitung kühl sein sollte. Oder anders: je kühler der Teig desto leichter die spätere Verarbeitung.

Plätzchenvariationen – von „klassisch dänisch“ bis individuell

Mit dem fertigen Mürbeteig als Basis für die dänischen Butterplätzchen lassen sich diverse Leckereien formen. Vor allem bei Kindern ist die Ausstechvariante sehr beliebt. Mit einem kurzen Stich entstehen oft die schönsten Kunstwerke.

Dabei gilt für viele Kids: je mehr Ausstechformen, desto besser! Binnen kürzester Zeit finden sich oft viele Plätzchen auf dem Backblech.

Die Backdauer ist meist überschaubar, so dass sich – auch beim Nachwuchs – oft schnell ein Erfolgserlebnis einstellt. Als Faustregel gilt: Wenn der Teig eine goldbraune Kruste bekommt, ist das Plätzchen fertig.

Für frisches Spritzgebäck mit dänischem Plätzchenteig wird der Mürbeteig in einen Fleischwolf mit Spritzgebäckaufsatz gedrückt. Gerade dann, wenn vergleichsweise viele Plätzchen produziert werden sollen, lohnt es sich, auf diese Gerätschaft zu setzen. Wahlweise kann jedoch auch zu einem Spritzbeutel gegriffen werden. Letzterer erfordert jedoch etwas mehr Kraft und Übung, um schöne Plätzchen zu formen.

Dekorationen für typisch dänische Butterplätzchen

Die traditionellen dänischen Butterplätzchen werden in ihrer ursprünglichen Form getreu dem Motto „Weniger ist manchmal mehr!“ hergestellt. Sie überzeugen durch ihren ganz natürlichen Charme und kommen auch hervorragend ohne aufwendige Verzierungen aus.

Oft werden sie in kleinen Muffinförmchen aus Papier serviert und avancieren schnell zum optischen Highlight an jeder Kaffeetafel.

Mit dem Siegeszug der Plätzchen durch andere Länder, unter anderem auch durch Deutschland, haben sich jedoch immer wieder neue Varianten eingeschlichen, die bis heute von den Fans dieser leckeren Gebäckart zelebriert werden.

Es gilt: mit Hinblick auf Dekorationen und Toppings ist so gut wie alles erlaubt. So werden Dänische Butterplätzchen in der Spritzgebäckvariante gern mit einer Seite in flüssige Blockschokolade getaucht und anschließend zum Trocknen liegengelassen. Wahlweise werden sie zwischendurch noch mit Krokant oder Kokosraspeln verziert.

Die dänischen Ausstechplätzchen fallen mittlerweile oft – je nach individuellem Geschmack - bunt aus. Egal, ob als Schokoplätzchen, mit Zuckerguss oder Streusel: hier fällt es oft schwer, sich für einen Favoriten zu entscheiden.  

Dänische Plätzchen als beliebte Tradition

Beim Backen von dänischen Plätzchen handelt es sich – vor allem für viele Dänen – um mehr als nur ein Mittel zum Zweck. Rezepte mit besonderen Feinheiten werden oft von den Eltern an die Kinder weitergegeben. Und allein der Geruch wird – auch hierzulande – häufig mit spannenden Kindheitserinnerungen verbunden.

Auch wenn Kekse heute nicht mehr als „Luxusgut“ angesehen werden, stellen sie für viele Menschen (zurecht) etwas ganz Besonderes dar. In der klassisch-dänischen Variante zeigt sich zudem, dass es nicht immer die aufwendigen Zutaten sein müssen, um einen bleibenden Eindruck (und ein ganz besonderes Geschmackserlebnis) zu hinterlassen.

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